Satzung

der Vereinigung der Direktoren der Bayerischen Gymnasien e. V.
(Bayerische Direktorenvereinigung)

I. Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen "Vereinigung der Direktorinnen und Direktoren der Bayerischen Gymnasien (Bayerische Direktorenvereinigung) e.V.".
  2. Die Vereinigung hat ihren Sitz in München und ist hier in das Vereinsregister eingetragen.

II. Aufgaben und Zweck

  1. Einflussnahme in den Fragen, die das Gymnasium und dessen Leitung im Einzelnen sowie im Rahmen des ganzen Bildungswesens betreffen.
  2. Vertretung und Förderung der beruflichen und materiellen Angelegenheiten der Berufsgruppe – und soweit veranlasst – der Angelegenheiten der einzelnen Mitglieder.

III. Mitgliedschaft

  1. Der Vereinigung können die Direktoren der Gymnasien und deren ständige Stellvertreter, auch im Ruhestand, angehören. Über Sonderfälle der Mitgliedschaft entscheidet der erweiterte Landesvorstand.
  2. Die Mitglieder haben regelmäßig Beiträge zu entrichten. Höhe und Zahlungsmodus der Mitgliedsbeiträge bestimmt die Hauptversammlung.
  3. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss des Mitglieds.
  4. Mitglieder, die sich der Erfüllung ihrer Pflichten gegen die Vereinigung entziehen oder sie sonst schädigen, können durch einen Beschluss des erweiterten Vorstandes ausgeschlossen werden. Sie sind dazu vorher zu hören. Gegen diesen Beschluss kann Berufung bei der nächsten Hauptversammlung eingelegt werden.

IV. Gliederung

  1. Die Vereinigung gliedert sich in Bezirksgruppen. Die Hauptversammlung befindet über die Einteilung.
  2. Jeder Bezirk wird von einem Bezirksvorsitzenden und seinem Stellvertreter geleitet.
  3. Die Wahl des Bezirksvorsitzenden regelt die Wahl- und Geschäftsordnung.
  4. Der Bezirksvorsitzende beruft mindestens einmal jährlich eine Bezirksversammlung ein zum Zweck des Erfahrungsaustausches, der Meinungsbildung auf regionaler Ebene und der Vorbereitung von Anträgen an die Hauptversammlung sowie von Vorschlägen für die  Vorstandswahl.

V. Vorstand

  1. Die Direktorenvereinigung wird von einem engeren und einem erweiterten Vorstand (Landesvorstand) geleitet.
  2. Den engeren Vorstand bilden der 1. Vorsitzende (Landesvorsitzende), der 2. Vorsitzende, der Schriftführer, der Schatzmeister und bis zu drei eigens gewählte Beisitzer.
    Der 1. und 2. Vorsitzende sollen nicht der gleichen Bezirksgruppe angehören.
  3. Der engere Vorstand wird von der Hauptversammlung nach den Bestimmungen der Wahl- und Geschäftsordnung gewählt.
  4. Dem erweiterten Vorstand gehören neben dem engeren Vorstand sämtliche Bezirksvorsitzende an.
  5. Der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB; jeder von ihnen kann die Vereinigung allein vertreten. Sie sind in ihren Entschlüssen an die Entscheidungen des engeren Vorstandes gebunden.
    Der erweiterte Vorstand entscheidet im Rahmen der durch die Hauptversammlung gefassten Beschlüsse über alle Fragen von allgemeiner und grundsätzlicher Bedeutung.

VI. Hauptversammlung

  1. Alle zwei Jahre findet eine Hauptversammlung statt.
  2. Die Hauptversammlung nimmt den Bericht des engeren Vorstandes und den Bericht über die Kassenprüfung entgegen, entlastet den engeren Vorstand, wählt den neuen und bestimmt die grundsätzlichen Richtlinien für die Arbeit der Vereinigung; sie berät und beschließt über ihr vorgelegte Anträge.

VII. Satzungsänderung

Satzungsänderungen können nur durch die Hauptversammlung beschlossen werden, sofern bereits in der Einladung zur Hauptversammlung der Gegenstand der Satzungsänderung bezeichnet worden ist; zur Satzungsänderung ist eine 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich.

Der Zweck des Vereins darf nur mit 5/6 der abgegebenen Stimmen geändert werden.

Jede Satzungsänderung muss unverzüglich ins Vereinsregister eingetragen werden.

VIII. Wahl- und Geschäftsordnung

  1. Aktives und passives Wahlrecht
    Alle Mitglieder der Direktorenvereinigung haben aktives und passives Wahlrecht in der Bezirksversammlung und in der Hauptversammlung. Jedes Mitglied hat eine Stimme.
  2. Beschlussfähigkeit
    Die Bezirksversammlung und die Hauptversammlung sind bei ordnungsgemäßer Einberufung beschlussfähig.
  3. Ladung
    1. Die Mitglieder werden zur Bezirksversammlung und zur Hauptversammlung mindestens 2 Wochen vorher eingeladen. Dabei wird die Tagesordnung mitgeteilt.
    2. Die Bezirksversammlung wird vom Bezirksvorsitzenden einberufen:
      1. mindestens einmal im Jahr,
      2. wenn mindestens ein Fünftel der Mitgliedes des Bezirkes schriftlich mit Angabe des Grundes die Einberufung beantragt.
      3. Darüber hinaus kann der Bezirksvorsitzende jederzeit nach Maßgabe der Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit die Bezirksversammlung einberufen.
    3. Die Hauptversammlung wird vom engeren Vorstand einberufen:
      1. regulär in jedem zweiten Jahr,
      2. wenn mindestens ein Viertel der Mitglieder dies schriftlich mit Angabe des Grundes verlangt.
      3. Darüber hinaus kann der erweiterte Vorstand bei triftigem Grund jederzeit die Hauptversammlung einberufen.
    4. Vorstand
      1. Der engere Vorstand tagt nach Bedarf und wird vom Landesvorsitzenden einberufen.
      2. Der erweiterte Vorstand wird vom engeren Vorstand einberufen:
        1. mindestens einmal im Halbjahr,
        2. wenn mindestens zwei Mitglieder des erweiterten Vorstandes schriftlich mit Angabe des Grundes die Einberufung beantragen.
  4. Beschlussfassung
    1. Die Beschlüsse der Bezirksversammlung, der Hauptversammlung, des erweiterten und engeren Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit in offener Abstimmung gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Artikel IX Abs. 1 der Satzung wird von dieser Regelung nicht berührt.
    2. Die Hauptversammlung berät und beschließt über die Anträge der Bezirke, soweit sie 2 Wochen vor dem Termin der Hauptversammlung dem erweiterten Vorstand vorgelegt worden sind. Jeder Antrag ist zu begründen. Zu jedem Antrag gibt der erweiterte Vorstand eine Empfehlung an die Hauptversammlung ab. Neben den einzelnen Bezirken ist auch der Vorstand antragsberechtigt.
    3. Über die Ergebnisse der Hauptversammlung, die Sitzungen des erweiterten und engeren Vorstandes müssen Niederschriften gefertigt werden, die vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen sind; die Niederschriften der Hauptversammlung werden in Abschrift allen Bezirken zugestellt.
  5. Wahlen
    1. Der Bezirksvorsitzende und sein Stellvertreter werden von der Bezirksversammlung in direkter, geheimer, schriftlicher Wahl mit einfacher Stimmenmehrheit auf 4 Jahre gewählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
    2. Der engere Vorstand wird in der Hauptversammlung von den anwesenden Mitgliedern in direkter, geheimer, schriftlicher Wahl gewählt. Die nicht in der Hauptversammlung anwesenden Mitglieder können von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch machen.
      Gewählt sind die Bewerber mit den meisten Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
      Der engere Vorstand wird auf 4 Jahre gewählt; er bleibt so lange im Amt, bis eine Neuwahl stattgefunden hat.
      Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen ersatzweise ein Mitglied bestimmen, das im Vorstand beratende Stimme hat.
      1. Die Leitung der Wahl obliegt einem Wahlausschuss. Er besteht aus drei Mitgliedern, die vom Landesvorstand bestimmt werden. Sie können zu ihrer Unterstützung weitere Mitglieder heranziehen.
        Den Vorsitzenden des Wahlausschusses wählen sie aus ihrer Mitte. Er erhält die notwendigen Unterlagen vom engeren Vorstand.
      2. Der Vorstand des Wahlausschusses kündigt den Mitgliedern spätestens an dem der Hauptversammlung vorausgehenden 1. Juni die Neuwahlen an und fordert sie auf, Wahlvorschläge vorzulegen.
      3. Die Wahlvorschläge müssen schriftlich bis zu dem der Hauptversammlung vorausgehenden Schuljahresschluss beim Wahlausschuss eingereicht werden. Die Wahlvorschläge bedürfen der Unterschrift von drei Mitgliedern; das Einverständnis des Vorgeschlagenen ist vor Einreichung der Vorschläge einzuholen.
      4. Mindestens 4 Wochen vor dem Wahltermin (zusammen mit der Einladung zur Hauptversammlung) werden die abgegebenen Vorschläge allen Mitgliedern schriftlich bekannt gegeben. Gleichzeitig werden auch die Stimmzettel für die Briefwahl übersandt.
      5. Die Briefwahl ist gültig, wenn die Wahlbriefe von den Mitgliedern so zeitig an den Wahlausschuss zurückgeschickt werden, dass sie spätestens 2 Tage vor dem Termin der Hauptversammlung dort eingegangen sind.

IX. Auflösung

  1. Ein Antrag zur Auflösung muss von mindestens 1/5 sämtlicher Mitglieder unterzeichnet sein. Die Auflösung kann nur durch die Hauptversammlung mit 2/3 Mehrheit beschlossen werden.
    Einem solchen Beschluss gleichwertig ist das Erlöschen von mehr als der Hälfte der Bezirke.
  2. Über die Verwendung des Vermögens der Vereinigung hat die Hauptversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit zu beschließen.

X. Inkrafttreten der Satzung

Diese Satzung tritt am Tag nach der Eintragung ins Vereinsregister beim Registergericht in Kraft; sie ersetzt die bisher gültige Satzung.

Eingetragen in das Vereinsregister am 01.04.1993,
zuletzt geändert durch die Hauptversammlung am 18.11.2006